Vortrag im Club

2 Apr

Am 27.03.2012 wurde das Pilotprojekt „Mein Kiez; Mein Leben; Meine Geschichte“ in den Räumlichkeiten des Kulturbundes präsentiert.  Eine Gruppe interessierter Gäste sowie einige ehemalige Teilnehmer/Innen nahmen an dem knapp einstündigen Vortrag teil. Auch Fr. Kienz von der Medienanstalt – Berlin – Brandenburg, die dieses Pilotprojekt erst möglich gemacht haben, war vor Ort und konnte sich einen Eindruck des Pilotprojektes verschaffen.

Die Frage nach der Mediennutzung:

Nach der Vorstellung der Medienpädagogischen Abteilung des Kulturring und den Projektleitern, wurden Fragen in den Raum geworfen. Wer nutzt welche Medien? , besitzt jemand ein Facebook Profil? Bearbeiten Sie Ihre Fotos? Wenn ja, mit welchem Programm? Eine spannende Diskussion entstand dabei, die anschließend genutzt wurde, das Pilotprojekt zu erläutern und ein erstes Videobeispiel zu präsentieren.

Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können. Konfuzius, *551 v. Chr. †479 v. Chr. wikipedia
Chinesicher Philosoph

Anschließend wurde der medienpädagogische Gedanke aufgegriffen. Die digitalen Fotokameras, die während des Pilotprojektes genutzt wurden, konnten nun von den Gästen praktisch genutzt werden.  In entspannter Atmosphäre entstanden die ersten Schnappschüsse, die danach in einen Laptop eingespielt wurden. Auf der Videoleinwand konnten die Gäste nun Zeuge einer relativ simplen Fotobearbeitung werden. Im kostenlosen „Windows Live Movie Maker“ konnte anschaulich dargestellt werden, wie schnell und unkompliziert Effekte auf den Bildern gelegt werden können, Animationen mit einem Klick entstehen und wie die Fotos wirken, wenn man diese mit Musik unterlegt.

Vorstellung der Fotogeschichten – Neue Teilnehmer/Innen:

Mehrere Fragen nach der Präsentation der Bildbearbeitung verdeutlichten, dass großes Interesse an dem Programm selbst, aber auch an der Erstellung selbstgemachter Fotogeschichten besteht. So konnten wir innerhalb des Vortrages zwei weitere Teilnehmer/Innen für zukünftige Projekte akquirieren. Nach einem weiteren Videobeispiel einer klassischen “Digital Fotostory“  Produktion und der Erläuterung des Projektablaufes, wurde eine dritte Variante vorgestellt. Die Arbeit mit einer digitalen Full HD Videokamera.  Die Teilnehmerin selbst war auch vor Ort und konnte abschließend noch einige Worte über die Erstellung Ihrer Videogeschichte berichten.

Ideen für zukünftige Projekte mit Menschen im höheren Lebensalter:

Auch dieser Abend verdeutlichte, dass bei Menschen mit höherem Lebensalter Interesse an dem Umgang mit modernen Medien besteht. Vorstellbar sind so bspw. Geschichten über die jeweiligen Hobbies der Teilnehmer/Innen.  Auch die Reichweite ist eine interessante Frage. Geschichten aus anderen Berliner Bezirken, anderen deutschen Städten, eventuell sogar europaweite „digitale Fotogeschichten“ könnten entstehen. Der daraus entstehende  Austausch und Dialog wäre ein wichtiger und spannender Prozess.

Wir danken allen Teilnehmern/Innen für die schönen Fotogeschichten und der Medienanstalt- Berlin- Brandenburg, für die Möglichkeit dieses Pilotprojekt umzusetzen.

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