Das Projekt

„Mein Kiez; Mein Leben; Meine Geschichte“ möchte einen Beitrag zur
Medienkompetenzförderung von Menschen im höheren Lebensalter leisten.

Vor allem die älteren Menschen fallen bei den einschlägigen Medienstatistiken mit hohen Medienkonsum auf1. So sahen zum Beispiel 2009 im Osten Menschen über 65 Jahre 312 und im Westen 279 Minuten fern. Gleichzeitig gibt es wesentlich weniger Möglichkeiten zur Reflexion – zur Ermutigung zum Gespräch über Medieninhalte und mögliche Konsequenzen.

Oft wird bei aller Angst um den Medienkonsum der Kinder die ältere Generation übersehen. Viele Menschen im höheren Lebensalter beschäftigen sich auch aktiv mit den (neuen) Medientechnologien. Oft fehlt aber die Bewertung und Eigenverantwortung.  Das geplante Pilotprojekt möchte das Grundkonzept der „Digital Stories“ mit einer strukturierten, medienpädagogischen Reflexion innovativ mit Menschen im höheren Lebensalter umsetzen.

Die Produktionen selbst orientieren sich an dem Gesamtkonzept der „Digital Stories“: Vertonte Fotogeschichten mit persönlichem Bezug. Die inhaltliche Richtung entwickelt unsere Erfahrungen innerhalb des EU Projektes „viducate“ mit der Aufgabe „When I Was Sixteen“2 weiter. Auch dort stellten wir fest, dass Biographie immer auch Medienbiographie ist und es lohnenswert ist, sich damit auseinanderzusetzen.

 

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