Video – Stolpersteinverlegung – Rodelbergweg 12 in Berlin – Baumschulenweg

20 Sep

 

 

 

 

Stolpersteinverlegung – Rodelbergweg 12 in Berlin – Baumschulenweg

Gastkommentar – Verlegung von 4 Stolpersteinen

9 Sep

Verlegung von 4 Stolpersteinen vor dem Haus Rodelbergweg 12 in Berlin-Baumschulenweg

Ausgangspunkt war mein Interesse mit der Beschäftigung der Geschichte von Baumschulenweg und speziell der wichtigsten Straße dieses Ortsteiles von Berlin. Ich durchforstete die Bibliotheken, einige Archive und das Internet.
Empfehlen kann ich jeden das Buch „Baumschulenweg und Plänterwald“ von Georg Türke.

Nur wenige Sätze und zum Teil nicht ganz korrekte Angaben fand ich zu jüdischen Bewohnern dieses Ortsteiles. Weiterführend war für mich dann das Buch „Juden in Treptow – Sie haben geheißen wie ihr heißt“.

Besonders interessierten mich das Leben und das Schicksal der Inhaber des Wäschegeschäftes „Herman Bry“ in der Baumschulenstr. 12 – jetzt befindet sich da das Geschäft „PRISMA – Moden“.Bereits Ende März 1933 stand dieser Laden auf einer Liste der NSDAP von Treptow/Neukölln, wo Namen in Vorbereitung des Boykotts jüdischer Geschäfte aufgeführt worden.

Hier ein Artikel im Herbstblatt (zum vergrößern bitte auf das Bild klicken)

Artikel über E. Bry im Herbstblatt

Hermann Bry verstarb im Jahre 1935. Das Grab befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee.
Seine Ehefrau Emma übernahm dann dieses Geschäft und musste die Stürmung undVerwüstung im November 1938 miterleben. Nach zahlreichen Diskriminierungen wurde Emma Bry 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und 1944 dort ermordet.

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Das Ehepaar Bry hatte seit 1926 den Wohnsitz im Rodelbergweg 12, nur wenige Meter von der Baumschulenstraße entfernt. Bei den Recherchen zum Ehepaar Bry stellte ich fest, dass im gleichen Haus die Personen Jacobi, Anna und Jacobi Käte wohnten, gleichfalls deportiert und ermordet wurden.

Hier fand ich nur wenig Material, doch gerade deshalb ist es wichtig, dass wir die Spuren ihres Lebens in Baumschulenweg in Erinnerung behalten.

In Gedenken an diese Bürger, die viele Jahre in Baumschulenweg lebten soll
mit dem Legen der Stolpersteine erinnert werden.

A. Freiberg

Berlin, September 2013

Gastkommentar zum Filmbeitrag im Kietzclub Treptow-Kolleg

6 Sep

Natürlich wurde durch die Leiterin die Technik probiert und alles klappte.
Aber – am Tag der Vorführung und im Beisein der interessierten Gäste lief zwar der Film über die Baumschulenstraße, jedoch ohne Ton.
Und so kommentierte ich als Macher dieses Films eben die Fotos selbst.
Das hatte sogar den Vorteil, dass ich meist mehr zu erzählen hatte, als im Film gezeigt werden konnte.
Weiterhin konnte ich so die Sammlung von ca. 70 Ansichtskarten beginnend mit der Kaiserzeit bis den Anfängen der DDR-Jahre zeigen.
Auch das fand sehr starkes Interesse, so dass es für alle trotz der Technikpanne ein interessanter Nachmittag war.

Ein Gastkommentar von Herrn Freiberg.

Filmvorführung im KIEZKLUB Treptow-Kolleg

29 Jun

Ein weiteres Mal hat unser ehemaliger Teilnehmer Herr Freiberg seinen Film  „Ein Spaziergang durch Baumschulenweg“ vor Publikum präsentiert.

Rund 20 interessierte Gäste haben sich im KIEZKLUB Treptow-Kolleg eingefunden, um den selbsterstellten Foto-Film anzuschauen.

Facebook für Senioren – gebündelte Erfahrungen in einer Broschüre

20 Jun

Dass Facebook nun kein Medium der Jugend mehr ist, zeigt der aktuelle Altersdurchschnitt der aktiven User. Dieser liegt hier in Deutschland bei 38,7 Jahren und immer mehr Senioren entdecken als Silversurfer die Vorzüge der digitalen Kommunikation. Aus diesem Grund finde ich auch die Broschüre des an der Universität Ulm angegliederten Arbeitskreises “Media” lesenswert.

Dieser AK besteht aus 12 Senioren-Studierenden am Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung und hat die gebündelten Facebook-Erfahrungen der Mitglieder in einer PDF-Broschüre (zur Darstellung klicken Sie bitte auf den LINK) und einem eBook (zum Herunterladen der Datei – klicken Sie bitte auf den LINK) gesammelt.

Gesamter Artikel: Facebook für Senioren

Quelle: www.medienpaedagogik-praxis.de

 

 

DsiN-Presseinfo: Tipps zum Thema „Im Urlaub sicher ins Netz“

14 Jun

Im Urlaub müssen Sie nicht auf Ihren Laptop oder Ihr Smartphone verzichten. Auch auf Reisen können Sie im Internet surfen. Der aktuelle Internet-Sicherheitsbrief bietet vor allem der Generation 60plus zentrale Punkte zum Schutz beim Online-Gehen im Urlaub.

Den vollständigen Internet-Sicherheitsbrief der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) e.V. und Deutschland sicher im Netz finden Sie unter

https://www.sicher-im-netz.de/verbraucher/Internet-Sicherheitsbrief.aspx

Zeitungsartikel im Herbst-Blatt- Treptow & Köpenick

2 Mai

Nach einer erfolgreichen Filmvorführung, hat Herr Freiberg nun einen Artikel im Herbst-Blatt Treptow & Köpenick publiziert.

 

Klicken Sie bitte auf das Bild, um den Ausschnitt des Artikels zu vergrößern:

Artikel über Veranstaltung im Kietzclub 2013

 

Er beschreibt dort seine Recherche zum Thema Baumschulenstraße, die Arbeit in unserem Medienkurs für Menschen im höheren Lebensalter und den Tag seiner Filmpräsentation.

Wir freuen uns sehr, wie sich das Medienprojekt für Menschen im höheren Lebensalter stetig weiter entwickelt und sind gespannt auf zukünftige Produktionen.

Quelle:

Herbst-Blatt Treptow & Köpenick

 

Filmvorführung „ Ein Spaziergang durch die Baumschulenstraße“

26 Apr

Am 27. März war es soweit. Der Verein „Club im Kietz e.V.“ hat unserem ehemaligen Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, seinen Film vor Publikum vorzuführen.  Neue- und Alt „Baumschulenweger“ trafen zusammen und konnten sich austauschen.

Die Resonanz war durchaus positiv, was auch die Kommentare und Klickzahlen auf der Youtube Präsentation belegen:

 

 

Hier einige Fotos und Reaktionen auf die Veranstaltung bzw. zum Film (mit freundlicher Genehmigung von Herrn Freiberg):

  cik1

…Hallo Herr Freiberg,

Danke für die Informationen zur Baumschulenstraße! Ich bin ja „Alt-Baumschulenweger“ und habe somit viele Details wieder erkannt!Sehr belebend und vorallem eine Variante zur Aufarbeitung unseres Kiez…

 

cik2

cik3

 

…Hallo Filmemacher,

es hat mir gestern gut gefallen. Hier meine Aufzeichnungen zur B-Str. 32, 33…

 

cik4

 

…Hallo Herr Freiberg,

bei Ihrem sehr interessanten Film- und Fotovortrag am27.03.2013 über die Baumschulenstraße wurde auch kurz auf die Straßenbahn eingegangen, die dort jahrelang verkehrte…

 

cik5

 

 

Filmvorführung im „Club im Kietz e.V.“

8 Mrz

Wundervolle Neuigkeiten aus unserem Medienprojekt für Menschen im höheren Lebensalter. Herr Freiberg, ehemaliger Teilnehmer aus unserem Medienkurs für Menschen im höheren Lebensalter, stellt seine selbst erstellte – digitale Fotogeschichte – mit dem Titel: „Ein Spaziergang durch Baumschulenweg“ vor.

Wir wünschen viel Spaß, Freude und Erfolg bei der Vorführung!

 

Filmvorführung im Kietzclub

 

Medienkompetenz im höheren Lebensalter lohnt sich

Nicht nur, dass sich der Medienkurs inhaltlich – von einer einfachen Fotogeschichte bis hin zu einer Foto-Dokumentar Film Produktion- weiter entwickelt hat, ist erwähnenswert. Sondern auch, dass aus der Idee Foto-Filme zu erstellen, sich für die Teilnehmer/Innen die Möglichkeit ergibt Vorträge bzw. Filmvorführungen zu halten. Aktiver Umgang mit modernen Medien trifft auf reflektierenden Austausch miteinander, vielleicht sogar generationsübergreifend.

 

Neues Video – Ein Spaziergang

28 Feb

Ein neues Video aus dem Projekt “Mein Kiez; Mein Leben; Meine Geschichte” – Medienkompetenzförderung von Menschen im höheren Lebensalter.

Ein Spaziergang – Dokumentation über die Baumschulenstraße:

 

Das Pilotprojekt lieferte drei aufbauende Umsetzungsmöglichkeiten (Mausklick auf das Bild vergrößert die Grafik):

kiezreporter Grafik

 

Eine weitere Steigerung der möglichen Medienprojekte für Menschen im höheren Lebensalter verdeutlicht das oben gezeigte Video.  Ein Foto-Dokumentar Film.

Auch hier wurde Bildmaterial selbst erstellt und aus diversen Archiven gesammelt. Hersteller von Stadt/Landkarten sowie Urheber von benötigten Fotos  wurden offiziell kontaktiert, um Bild- und Kartenmaterial rechtlich zu nutzen. Interviews mit wichtigen Gesprächspartnern und Zeitzeugen wurden geplant und anschließend mit einem digitalen Diktiergerät aufgezeichnet und geschnitten.